Large Ensemble

Das Wolfgang Muthspiel Large Ensemble featuring Ambrose Akinmusire (tp) hat unter der Leitung von Guillermo Klein seine Konzert-Premiere gefeiert und erste vier Konzerte in Stuttgart, Hamburg und Wien gespielt.

Eine Aufzeichnung des Konzerts in der Hambuger Elbphilharmonie am 04. Oktober 2019 findet sich unter folgendem Link.

Ein Auszug der Kritiken zum Wiener Konzert am 06. Oktober 2019 im Konzerthaus findet sich hier:

«So erfrischend neu hat man Muthspiels Musik noch nie erlebt. […] Wie alles: eine andere Dimension.» – Werner Rosenberger, 08.10.2019 Kurier

«Oder wenn Startrompeter Ambrose Akinmusire sein Instrument kraftvoll-markant, nuancenreich in einen Dialog mit Muthspiels Gitarre eintreten lässt. Oder wie im „Kanon in 6/8“glitzernde, verwobene Tonfäden in voller Pracht ein packendes Bild malen.» – 10.10.2019 Kronen Zeitung

«Muthspiel ist in diesem „Milieu“ der vielseitige Spontane, der akkordisch delikate Ideenwendungen einbringt oder mit seiner linearen Kunst die Schönheit der Abstraktion zelebriert. Er wirkt immer am Punkt, frei von Beliebigkeit und kommunikativ an den Vorgängen um ihn herum interessiert.» – Ljubisa Tosic, 07.10.2019 Der Standard

Quintet Pressestimmen

Das Wolfgang Muthspiel Quintet mit Matthieu Michel, Colin Vallon, Joe Sanders und Jeff Ballard war im Juli 2019 auf Tour. Hier einige Pressestimmen zu den Konzerten:

„Wolfgang Muthspiels so manniggestaltige wie formbewusste Art des Musizierens und Komponierens steht über den Zeiten und Moden.“Frankfurter Rundschau, 5.Juli 2019

„Davor vermochte man schon allerlei wahrzunehmen, was der Österreicher seiner Gitarre (hier die akustische) so alles zu entlocken versteht. Weder Johann Sebastian Bach noch Flamenco oder Bossa Nova sind Muthspiel fremd. Sie gehören ganz selbstverständlich zum Vokabular des Wahl-Wieners. […] Das Publikum erlebt in der „schönen Atmosphäre eines magischen Ortes“ (so nimmt Muthspiel den Palmengarten, in dem er zum ersten Mal spielt, wahr) fünf Top-Solisten, die ihre Virtuosität unangestrengt und ohne egomanische Exzesse in den Dienst der schönen, fließenden und melodischen Kompositionen stellen.“ Detlef Pinsler, Offenbach Post, 06. Juli 2019

„Zuvor und danach verschmilzt Muthspiel diverse stilistische Einflüsse, von Klassikähnlichen Passagen über Jazzakkorde bis zur aufflackernden Bluesphrase und funky Akkordanschlägen. Jeder Ton sitzt, kein Schnarren schleicht sich ein.“ Norbert Krampf, FAZ, 09. Juli 2019

„Ein hoch anspruchsvolles Spiel wurde da gespielt, in dem sich fünf souveräne Musiker permanent gegenseitig Bälle zuspielten. […] Und schließlich ist da noch Muthspiel, der sein Quintett mit Präzision und gleichzeitig größter harmonischer Offenheit durch ein Stilgemisch führt, in dem auch einmal Salsaklänge ihren Platz finden, in dem aus fugenhaft verflochtenen Themen und Einsprengseln immer wieder und oft ganz unerwartet ein schwingendes, bebendes, fragiles Ganzes entsteht, ein traumwandlerisches Gleiten und Treiben zur organischen Einheit.“ Frank Heindl, Augsburger Zeitung, 21. Juli 2019

Focusyear Basel II

Wir freuen uns darauf, das Ensemble für die Ausgabe 2018/2018 zusammenzustellen.

„Ich habe mir viele Gedanken über das Jazzstudium gemacht, sowohl während meiner eigenen Ausbildung in Österreich und den USA, als auch in meinen Jahren als Professor an der Musikhochschule Basel. Es ist allgemein bekannt, dass das Vermitteln und Unterrichten von Jazz kompliziert ist und das einige der wichtigsten Punkte des Jazz schwer in Worte zu fassen sind, ganz zu schweigen vom Versuch dies in Systeme zu verpacken. Focusyear ist mein Versuch eine möglichst intuitives Lernumfeld für talentierte Jazzmusiker zu schaffen. Ein Lernumfeld, das nicht von Lernplänen diktiert wird, sondern sich ausschließlich mit Klang und Gemeinschaft eines Ensembles beschäftigt. Vom Berklee World Music Institute in Boston und dem Monk Institute in Los Angeles inspiriert und von der Stiftung Levedo unterstützt, können wir so einen Traum realisieren.“ Wolfgang Muthspiel