“Drei kongeniale Individualisten, deren musikalische Einfälle und Energien sich in gebündelter Form auf eindrucksvolle Weise potenzieren.”
Peter Füßl (KULTUR – Zeitschrift)
“Drei kongeniale Individualisten, deren musikalische Einfälle und Energien sich in gebündelter Form auf eindrucksvolle Weise potenzieren.”
Peter Füßl (KULTUR – Zeitschrift)
„Angular Blues“ klingt intensiver und fokussierter als der Vorgänger und wächst mir jedem weiteren Durchgang.”
Sebastian Meißner (Sounds & Books)
“Ebenso verspielt wie powerful”
Peter Rüedi (Weltwoche)
Damit zeigt uns Wolfgang Muthspiel, wie viel lebendig die Jazzgitarre anno 2020 klingen kann. Spielweisen, wie sie vor 50 Jahren Verödung fanden, sind auf entspannte Weise integriert und doch ist der Österreicher weit davon entfernt, sie schlicht zu kopieren. Aus der Tradition weiterentwickelt und in eine eigene Idee eingebunden, so soll es sein!
Manfred Krug (Vinylfan.de)
“Dieses Trio singt”. “(…)melodiöser Jazz feiner und feinster Schattierung.”
Jazzpodium
“Ein klangschönes, herzerwärmendes Trio-Album für dunkle Zeiten.”
Johannes Kaiser (swr 2)
Friedrich Kunzmanns Top 5 2018, All About Jazz, December 2018
“In the footsteps of 2016’s Rising Grace (ECM), but in no way less impressive, Where the River Goes presents a guitarist who has found a home in ECM with a cast of musicians which understands him unconditionally and helps him shine all the way. Wolfgang Muthspiel at his best.”
Neckar Chroniken, November 2018
„Eine der größten Stärken Muthspiels und der Ensembles, die er leitet: Die Dynamik, die Lautstärkegrade, sind erstens vielfältig und haben zweitens nicht nur verzierende, sondern eigenständige kompositorische Funktion.“
Samir H. Köck, Die Presse, November 2018
„Über weite Strecken aber dominiert Muthspiels nachgerade philosophische Annäherung an die Stille. Aus milden Folkmotiven werden komplexe Texturen, deren Wirkung wächst, je absichtsloser man zuhört. Eine Art Klangpointillismus, der in vielen Stücken, etwa der Titelnummer, in einen gefährlichen Strudel zieht.“
Peter Bacon, London Jazz News, November 2018
“There is that dedication to the melodic interweave, that lovely balance of structure and freedom, with the arrangements integral to the music and running right through it but in an unobtrusive way, a bit like invisible stitching mysteriously creating a marvellous flowing and twisting shape.”
Thomas Conrad, Stereophile (4,5 * Review), November 2018
“All-star bands are often fun but rarely make albums that last – jazz ensembles require time to develop oneness. The quintets on Rising Grace and Where the River Goes are exceptions.
Jürgen Spieß, Reutlinger General-Anzeiger, November 2018
„Ein Wetterleuchten der Intensität, das Wolfgang Muthspiel und sein Quintett am Donnerstagabend im Sudhaus entfachten. […] schon nach wenigen Takten ist klar: Hier nehmen fünf Musiker ihr neues Album «Where The River Goes» nur als Ausgangspunkt für ein spannendes Miteinander, das von intuitiver Magie, Überraschungsmomenten und vom gegenseitigen Zuhören der Musiker geprägt ist.“
Clemens Panagl, Salzburger Nachrichten, November 2018
„Auf Tour ist der Gitarrist mit (bis auf Bassist Grenadier) veränderter Besetzung unterwegs. Die Sogwirkung erzeugt da in Salzburg Jeff Ballard mit fokussierter Rhythmus-Arbeit. Feine harmonische Wirbel bringt Pianist Colin Vallon ins Spiel, für den langen, melodischen Atem ist Trompeter Matthieu Michel zuständig. Im Zusammenspiel mit den frei fließenden Gitarrenlinien des Bandleaders kann das nicht nur lyrisch-traumwandlerisch klingen, wie im Song „Descendants“ vom neuen Album, sondern auch durchaus überschäumend wie im temporeichen „Ride“, in dem das Quintett mitreißende Qualiäteten entfacht.“
Christoph Irrgeher, Wiener Zeitung, November 2018
„Das Aufgebot seiner aktuellen CD „Where The River Goes“ darf als Supergroup gelten: Neben Tasten-Feinspitz Brad Mehldau und dessen Leibbassist Larry Grenadier geben Schlagzeugwunder Eric Harland und Trompeter Ambrose Akinmusire laut. Wobei „laut“ ein verfehlter Begriff ist, denn Muthspiel pflegt einen leisen, ziselierten und somit maßgeschneiderten Kammerjazz für den Herausgeber ECM. Diese Poesie stellt sich auch in veränderter Besetzung ein, wie am Donnerstag live im Konzerthaus zu hören. […] Meist aber vermählen sich hier delikate Harmoniefolgen mit einem federnden Puls, den Jeff Ballard vor allem am Ride-Becken beisteuert. Und mit dem Titelstück setzt es sogar eine handfeste, hoffnungsfrohe Hymne, die Trompeter Matthieu Michel auf einen Energiepegel jenseits der Studio-Aufnahme steigert – Applaus.“
Suzanne Lorge, Downbeat 4 * Review, November 2018
„[…] On this album, Muthspiel again creates a space for his ensemble’s sonic musings, each player expounding on the guitarist’s musical assertions—his clean chordal structures, his descents into dissonance, his satisfying resolutions. Their discourse is one of understated beauty […]“
Peter Rüedi, Weltwoche, Oktober 2018
“Aber den Titel seiner CD (und des ersten Stücks wählte Muthspiel, ein großer Synästhet, mit Bedacht, wie schon den der ersten Scheibe seines Quintetts für ECM („Rising Grace“). „Where The River Goes“ ist als Metapher für die eindringliche Poesie seines musikalischen Verfahrens besonders treffend: weil das Bild eines (unkorrigierten) Flusslaufs zum einen das Natürlich-Organisch dieser höchst kunstvollen Musik assoziiert, zum anderen aber auch ihre Offenheit: die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Spielen. Muthspiels Combo ist icht weniger als eine All-Star-Truppe, in der allerdings alle sich nicht mehr ins Schweinwerferlicht zu spielen brauchen […].“
Brian Zimmermann, Jazziz, October 2018
“Wolfgang Muthspiel is one of the most influential guitarists of his generation, particularly for the contingent of players – and listeners — who inhabit the aesthetic zone between classical and jazz.“
Steve Futterman, Qwest TV, October 2018
“Muthspiel, who is fully matured as a player, fits in perfectly with these first class musicians; the band itself jells as if it had been together for a long time. The weave of guitar and horn bursts with character, Mehldau, one of the most celebrated pianists of his generation is always accommodating, and the Grenadier-Harland hookup is a dream. And while Muthspiel is best known as a distinctive electric guitarist, he dots this captivating album with examples of his equally fine acoustic playing.”
Filipe Freitas, Jazz Trail, October 2018
„In order to address a new set of never-recorded compositions, Austrian guitarist Wolfgang Muthspiel reenlists the same American musicians who had brought Rising Grace, his previous album, to life. The guitarist builds up Where The River Goes as a natural follow-up to its predecessor but offering new experiences with each tune, a fruit of his deep musical sensibility.“
Steph Cosme, Staccatofy, October 2018
“Muthspiel composed all but two of the eight tunes on the date. The music is largely atmospheric and grows organically from the band’s listening ability and interaction skills. As a result, each player has room to delve into their own expression within Muthspiel’s musical context. This is jazz that is deep in both its history, listening and performance. For these reasons, Where The River Goes is not to be missed. That’s the short of it!”
Roland Spiegel, BR Klassik, Oktober 2018
„Musik von einer ganz tiefgründigen Schönheit: Enorme Harmonie im nicht gängig Harmonischen. So viel gemeinsamer Atem und so viel gemeinsamer Sinn für Klang: Etwas Besseres können Ohren kaum erleben. Where The River Goes. Eines ist klar: Noch weiter aufwärts fließt er. Und das so scheinbar mühelos. Traum-Besetzung. Traum-Musik.“
Thom Jurek, Allmusic, October 2018
„Its [Where The River Goes] seemingly effortless conversation sets a new bar for this group going forward.”
Mark Sullivan, All About Jazz, October 2018
„Austrian guitarist Wolfgang Muthspiel returns with the same lyrical magic that characterized his previous quintet recording Rising Grace (ECM, 2016). […] Another beautiful album from this quintet, and one which rewards close listening. Hopefully they will continue to reconvene periodically as their busy individual schedules allow.”
Intimes Interplay von fünf melomanen Musikern
Text: Heinrch Brinkmöller-Becker
Ein aktuelles Album, das stark an Ralph Towner oder Pat Metheny oder Jim Hall im Zusammenspiel mit Kenny Wheeler erinnert, überrascht insofern, als dieses nach déjà entendu, bestimmt nicht nach Innovation klingt – aber das gerade bei ECM erschienene Album Rising Grace klingt trotzdem verdammt gut. Dies mag daran liegen, dass der österreichische Gitarrist Wolfgang Muthspiel mit seinen „angestammten“ Rhythmikern Larry Grenadier am Kontrabass und Brian Blade am Schlagzeug zusätzlich zwei ebenfalls herausragende Musiker ins Quintett-Boot holt: keinen Geringeren als Brad Mehldau am Piano und den umwerfenden jungen Trompeter Ambrose Akinmusire.