Ein Album voller Erinnerungen und Bilder, zerbrechlich, ruhig, nostalgisch und wunderschön. Musik, die dabei mehr als alles andere aus dem Moment geboren ist.
Sarah Seidel, Norddeutscher Rundfunk
Ein Album voller Erinnerungen und Bilder, zerbrechlich, ruhig, nostalgisch und wunderschön. Musik, die dabei mehr als alles andere aus dem Moment geboren ist.
Sarah Seidel, Norddeutscher Rundfunk
Sensible Balance aller Effekte, weder prahlerisch noch mit Effekthascherei, atmosphärisch und poetisch. Weniger verspielt, kontemplativer als der Vorgänger ’Angular Blues’ bietet ‘Dance Of The Elders’ – wie schon öfter mit Bach-Anklängen und hier Joni Mitchell (‘Amelia’) – gereifte Saitenkunstauf der Höhe der Zeit.
Karl Lippegaus, Stereo
Not that any validation of these delicately-nuanced forty-four some minutes is necessary —the harmonic notes that most appropriately decorate this title song come from all three instrumentalists—but co-production and mixing by the label founder himself Manfred Eicher, along with with the artist and Gérard de Haro — stands as affirmation of the unity of effort on the part of all involved. Both acoustic and electric textures benefit from the sonic definition and, as a result, the album conjures an altogether mesmerizing effect
Doug Collette, All About Jazz
But what a trio this is. Colley and Blade, who made ’Angular Blues’ with him five years ago, are effortlessly musical. Together they have something of the empathy of the Bill Evans trio […] The synthesis matters more than the elements, and the synthesis here is hugely confident and successful.
Brian Morton, Downbeat
Das in zahlreichen Tourneen zusammengeschweißte Dream-Team, das mittlerweile das frühere Trio mit Larry Grenadier und Jeff Ballard als Working-Band abgelöst hat, präsentiert einmal mehr ein kammermusikalisch anmutendes Kleinod. Drei viertel Stunden lang lässt es sich in angenehmer Ruhe und Schönheit schwelgen, wobei der ästhetische Feinspitz Muthspiel bei genauem Hinhören nicht nur mit seinem sicheren Gespür fürs Melodische zu begeistern vermag, sondern auch mit zahlreichen Raffinessen harmonischer und rhythmischer Art, die dem Wohlklang die dazugehörende Würze verpassen. Colley und Blade verleihen dem rhythmischen Grundgerüst Stabilität und Leichtigkeit zugleich und scheinen selbst vertrackteste Passagen locker aus dem Ärmel zu schütteln. In Muthspiels Spielweise auf der akustischen und elektrischen Gitarre verbinden sich Jazz-, Klassik- und Folk-Elemente zu atmosphärisch angenehmen und emotional ansprechenden Klangbildern und lässigen Grooves, die weit entfernt sind von gitarristischen Eitelkeitsdarbietungen oder schierem Virtuosentum. […] Ein durch und durch gelungenes Album, von Manfred Eicher in gewohnter Weise souverän produziert.
Peter Füssl, Kulturzeitschrift AT
Dem Trio gelingt auf ‘Dance Of The Elders’ eine Klangreise von rarer Intimität. So ungewöhnlich der Entschluss des Produzenten Manfred Eicher bei der Abmischung des Albums erscheint, das Werk mit einem an der Oberfläche extrem ereignisarmen, gut zehn Minuten langen, Stück zu eröffnen: ‘Invocation’ wird das Zeitempfinden vieler Hörer sanft ausser Kraft setzen. Unversehens gerät man in den Sog einer Jazzkammermusik, die manche Echos aus den Siebziger Jahren bereithält, etwa eine sanft fesselnde Version von Joni Mitchells ‘Amelia’, aus ihrem Klassiker ‘Hejira’, oder eine Reminiszenz an das legendäre ‘Belonging’-Quartett von Keith Jarrett.
Michael Engelbrecht, Deutschlandfunk
Jetzt legt er sein jüngtes Album vor, mit dem Trio, mit dem er auf ausgedehnten Tourneen durch Europa, die USA und Japan unterwegs war: Am Schlagzeug sein alter Freund Brian Blade, am Bass Scott Colley. ’Dance of the Elders’ ist sozusagen das Resultat dieser intensiven Live-Erfahrung – das Meisterwerk eines dicht integrierten Trio-Jazz, einer konzentrierten und gleichzeitig offenen, folgerichtigen und überraschenden Musik dreier Partner, die alle weniger auf Selbstinszenierung aus sind als auf die behutsame Entwicklung eines inspirierten gemeinsamen Klangs. […] Wolfgang Muthspiel, Autor von fünf der sowohl anrührenden wie komplexen Stücke, mal folk-inspiriert (‘Folksong’), mal auf Klassisches bezogen (‘Prelude to Bach’), schafft auf dem akustischen wie auf dem elektrischen Instrument (inklusive behutsamer elektronischer Weiterungen) seinen ganz eigenen Sound. Auch in seiner Lesart von Kurt Weills ’Liebeslied’ und Joni Mitchells ‘Amelia’. Transparente, vielschichtige, lebendige Musik.
Peter Rüedi, Weltwoche
This is Muthspiel’s sixth album for ECM, and like many of the artists on the label his playing falls somewhere between lyrical and atmospheric, incorporating hints of both folk and classical music into his jazz where space seems to be the fourth collaborator. Needless to say, there is plenty of room for group interplay and the beauty is found in the nuances. […] There are no wasted notes, no overt showmanship, just intimate trio interaction that yields beautifully flowing, mesmerizing music. Sometimes it conjures such inexplicable curiosity, that you’ll return thinking you may have missed something the first time through.
Jim Hynes, Glide Magazine
In a musical landscape often dictated by genre-bending fusion and high-octane virtuosity, Wolfgang Muthspiel’s latest album, ‘Dance of the Elders’, offers a refreshing blend of complexity and coherence. The Austrian guitarist, long revered for his intricate compositional techniques and nuanced guitar work, reunites with bassist Scott Colley and drummer Brian Blade in a follow-up to their lauded previous release, ‘Angular Blues.’ Together, they have crafted an opus that defies modern jazz’s limitations and encapsulates folk, classical, and world music elements. Muthspiel is a jazz guitarist with an expansive musical palette. He is flanked by Colley, a bassist whose reputation for innovative playing precedes him, and Blade, a drummer known for his textural approach and dynamic range. Together, the trio presents a unique blend of skills, bound by a chemistry honed through years of collaboration and extensive touring. Their partnership shows what’s possible when musicians of this caliber come together, creating a canvas that allows each artist to paint with their unique palette of sounds. ‘Dance of the Elders’ arrives as a significant statement in Muthspiel’s discography. Building upon the successes of previous works, it broadens the ensemble’s explorations into new musical territories. At its core, the album seeks to engage listeners in a journey—one that incorporates a wide array of influences while offering a cohesive narrative that only seasoned musicians could present. This creative vision comes to life in a meticulous track-by-track narrative that is a singular accomplishment in today’s jazz landscape.
Illiam Sebitz, 5 Finger Reviews
Jazz CD der Woche, ****
Das zweiteilige, meditative Eingangsstück «Invocation» zählt mit dem «Folksong», der die unwiderstehliche Eingängigkeit mancher Keith-Jarrett-Kompositionen hat, zu den Glanzlichtern des Albums. Neben Muthspiels eigenen Stücken überzeugen auch eine nachdenkliche Improvisation, die in Bachs Choral «Oh Haupt voll Blut und Wunden» mündet, eine Variation über das «Liebeslied» von Weill/Brecht und eine weitere über Joni Mitchells «Amelia». Muthspiel, ein Mann von vielen Talenten, zeigt sich auf diesem Album vor allem als versonnener Klangpoet.
NZZ, Manfred Pabst
“Freilich gelingen Muthspiel und seinen kongenialen Partnern nicht nur solche Quadraturen des Kreises, will sagen: die Verbindung von Sperrigem mit der flüssigen Verfertigung der Gedanken beim Spielen, sondern auch geradezu herzergreifend Balladeskes wie das Stück «Hüttengriffe», eine Art säkularer Alpsegen.”
Weltwoche
„Ein Geniestreich ist das dritte Stück, „Hüttengriffe, das sehr schlicht, aber gelichzeitig weihevoll anfängt und in das Colley und Blade ganz sanft und vorsichtig einsteigen. Die einfache Melodie entwickelt schnell Suchtpotenzial und Blade’s simpler Country-Beat, nur von vereinzeltem Beckenrauschen unterbrochen, ist genau das, was dieser Song braucht. Eine schönere Nummer hat auch Bill Frisell lange nicht geschrieben.“
Rolf Thomas (Jazzthetik)
Nach zwei vielumjubelten Veröffentlichungen im Quintett kehrt der Jazzgitarrist WOLFGANG MUTHSPIEL auf seinem neuen Album „Angular Blues“ wieder zum Trio-Format zurück. Was er in seinen neuen Stücken gemeinsam mit dem Schlagzeuger BRIAN BLADE und dem Bassisten SCOTT COLLEY einmal mehr zu Gehör bringt, ist ein wunderbar fließender Jazzklang wohliger Wärme, der sich auf die sanfteste Art erschließt.
Michael Ternai (music austria)
„Mit „Angular Blues“, der Titel weist bereits auf den Dualismus, aus dem das Album seine Spannung bezieht, ist Muthspiel eine weitere hinreißende Trio-CD gelungen mit vollkommen organischem, dichtem Zusammenspiel, das trotzdem lichte, helle Räume öffnet. Wobei einen das Stück „Hüttengriffe“ in seiner frappierenden Einfachheit lange nicht mehr loslässt“.
Mirjam Jessa (Ö1 Spielräume)
“Auf seinem neuen Album ‘Angular Blues’ zelebriert Muthspiel in seinem ‘Solo-Kanon in 5/4’ ein geistreiches Frage- und Antwortspiel mit sich selbst und seinen musikalischen Einflüssen”
Clemens Panagl (Salzburger Nachrichten)
“Entschließt sich jemand, Muthspiels bei ECM erschienene CD zu erstehen, taucht er in kammermusikalische Triosphären ein. Zusammen mit dem subtilen Drummer Brian Blade und dem Bassisten Scott Colley produziert der Gitarrist eine sich unaufdringlich vermittelnde Energie, die vom dynamischen Kanon in 6/8 bis zur entschleunigten Schönheit Hüttengriffe reicht.”
Ljubiša Tošic (Der Standard)
Bis auf die beiden Standards ‘Everything I Love’ und ‘I’ll Remember April’ sind sämtliche Kompositionen von Muthspiel. Dabei setzt sich das Repertoire aus neun Stücken zusammen, von denen drei auf der akustischen Gitarre vorgestellt warden. Ein schönes Beispiel dafür ist ‘Wondering’. Nach kurzem Drum-Intro skizziert der Leader das Thema, dessen Melodie durch die markanten Figuren des Bassisten intensiviert wird. Das ebenfalls auf der akustischen Gitarre vorgetragene Stück ‘Hüttengriffe’ klingt wie eine in zarten Tönen vollzogene meditative Wanderung. Einen Kontrast dazu stellt ‘Ride’ dar: Hier greift Muthspiel zur E-Gitarre und lässt mit schnellen Improvisationen die virtuose Power des Bebop aufleben.
Gerd Filtgen (Fono Forum)
Der geometrisch dekonstruierte Titeltrack verrät seine blues-basierte Konsistenz nur mit viel Gegenwehr und rückt das Zusammenspiel dreier gleichberechtigter Stimmen in den Fokus. Vier Akkorde und ein melodisches Motiv charakterisieren die verträumt minimalistischen ‘Hüttengriffe’, während die maximale Verzögerung des Delay-Pedals auf einem Kanon im solistischen Vortrag und einem zweiten in tutti zu tragen kommt. Zwei Standards wurden in das gelungene Set ebenfalls eingestreut und runden eine sehr stimmige Trioaffäre elegant ab.
Friedrich Kunzmann (Concerto)
Dieses Trio spielt wie aus einem Guss und ist eine beeindruckende Fortsetzung im „Saiten-Katalog“ des Labels ECM
Jörg Konrad (Kultkomplott)
„Es ist ein Genuss einem Trio wie diesem zuzuhören.“
Stereoplay
“Drei kongeniale Individualisten, deren musikalische Einfälle und Energien sich in gebündelter Form auf eindrucksvolle Weise potenzieren.”
Peter Füßl (KULTUR – Zeitschrift)
„Angular Blues“ klingt intensiver und fokussierter als der Vorgänger und wächst mir jedem weiteren Durchgang.”
Sebastian Meißner (Sounds & Books)
“Ebenso verspielt wie powerful”
Peter Rüedi (Weltwoche)